Auf ins Viertelfinale

_dsc4967Im Achtelfinale _dsc4963des Pokals der Märkischen Allgemeinen trafen unsere Männermannschaft auf den Vorwochengegner aus der Meisterschaftsrunde SG Glienick. Gewarnt war man gewesen, da besagtes Spiel auf heimischen Untergrund mit 1:5 verloren wurde. Umso mehr hatten wir uns vorgenommen, dieses Spiel zu gewinnen, um die eigenen Fans wieder zu besänftigen.

 

Bevor die Partie los ging bekam der SV Merkur Kablow-Ziegelei zum 100-jährigen Vereinsjubiläum noch die offizielle Urkunde des DFB überreicht.

Danach pfiff Schiedsrichter O. Rott, begleitet von den Assistenten G. Zock und D. Kind, bei gut 11°C und nassem, tiefen Rasen das Spiel an. Den besseren Start erwischten die Hausherren mit einem Freistoß in der 9.Minute. Ausgeführt von Kapitän Kaufmann aus halbrechter Position fand er M. Diestelbach als Abnehmer, der den Ball per Kopf unhaltbar einnickte. Somit stand es nach kurzer Zeit 1:0. Der Treffer erweckte die Lust des SV Merkur noch einen nachzulegen. So kam man auch zu weiteren guten Möglichkeiten über die die linke Seite. S.Sommerfeld wird erneut gut in Szene gesetzt von D. Langer, S. Tischer und M. Kaufmann. Ein scharfer Flachschuss aus knapp 14 Metern ging ins lange Eck und der Gästekeeper bemühte sich vergebens. Jedoch hatte Assistent Zock eine Abseitsposition gesehen und der Treffer wurde nicht gegeben.

009Dabei sollte es nicht bleiben. Man spielte weiter gut auf und kam über die Außen schnell nach vorn. Nach einem Doppelpass zwischen L. Morgalla und M. Diestelbach ist es wiederum S. Sommerfeld, der bedient wird und mit herrlicher Linksdrehung das Runde einnetzte. Aber wiederum ging die Fahne vom Linienassistent Zock in die Höhe. Es blieb beim 1:0 für den Gastgeber, aber langsam fing man an, die Entscheidungen in Frage zu stellen. Aber so ist Fußball. Und wer, wenn nicht der Assistent, sollte dies am besten sehen.

Von den Gästen war bis dahin nicht viel zu sehen. Bis auf 2-3 Angriffe, ohne diese näher zu erwähnen und lange Befreiungsschläge blieb die SG Glienick bis dahin recht ungefährlich. In der 41.Minute wurde ein Angriff der SG Glienick am eigenen Strafraum abgefangen und man schaltete schnell um. Mit einem Konter ging es diesmal über Antreiber M. Kaufmann. Dieser sieht den sich nie aufgebenden S. Sommerfeld auf der rechten Seite. Mit hohem Tempo lief dieser in Richtung Tor, ließ den Verteidiger ins Leere laufen und schloss mit links ins kurze Eck ab. Somit hieß es 2:0 für die Hausherren und kurz danach pfiff Schiedsrichter Rott zum Pausentee.

_dsc5011Die 2.Halbzeit beginnt der SV Merkur ruhiger. Dies wollten die Gäste nutzen und kamen auch zu guten Möglichkeiten. Jedoch wurde überhastet oder unglücklich abgeschlossen. Davon wach gerüttelt, übernahmen die Hausherren wieder das Zepter. Es gab fortan mehrere Situationen, in denen schnell in die Spitzen gespielt wurde. Aber auch hier ging die Fahne des Assistenten mehrere Male in die Höhe, so dass die Chancen unterbrochen wurden. Da man aus Ziegeleier Sicht den Sack zumachen wollte, lud man den Gegner zu Kontern ein. Es ergaben sich nun Chancen für die Gäste. In 2-3 Situationen hatte man ein bisschen Glück, dass der Anschlusstreffer nicht zustande kam. Nach mehrmaligem, schnellen Hin und Her beider Mannschaften, welches auch Kräfte zehrend war, gestaltete die kompakt stehende Mannschaft aus Kablow-Ziegelei das Spielfeld nun wieder enger und man kam über Kurzpassspiel zu nächsten Angriffen. In der 59.Minute war es dann soweit. M. Dieselbach ließ den Ball prallen, M. Kaufmann nahm ihn auf und schickte S. Sommerfeld auf die Reise. Dieser schaute überlegt und passte scharf in die Mitte. Mit einer guten Kombination zwischen Mittelfeld und Stürmer war es am Ende M. Diestelbach der den Angriff selber einleitete und letztendlich auch abschloss. Er markierte seinen zweiten Treffer und es stand 3:0._dsc5020

Nun wirkten die Gäste sichtlich K.O. und es kam immer weniger Gegenwehr. Jedoch konnte der SV Merkur nur noch einen Treffer in der 69.Spielminute markieren. Ausschlaggebend dafür war ein gutes Pressing. S. Sommerfeld fing in vorderster Linie einen Pass ab. Nur noch der gegnerische Keeper T. Bein war zu überwinden. Sommerfeld schickte ihn ins falsche Eck und markierte ebenfalls seinen zweiten Treffer im Spiel.

Die letzten 20 Minuten passierte nicht mehr viel. Ein wenig Mittelfeldgeplänkel, die ein oder andere Abseitsposition und mehrere Unterbrechungen wegen kleiner Foulspiele. So verstrich die Zeit und Schiedsrichter Rott pfiff die gut geleitete Partie pünktlich ab.

Man sah ein temporeiches Spiel von beiden Seiten auf dem doch sehr tiefen und in der 2.Halbzeit immer mehr unebenen Geläuf. Mein Glückwunsch gilt den Mannen vom SV Merkur, die eine super Mannschaftsleistung an den Tag legten.

Nächste Woche geht’s zum Ruhlsdorfer Mittagskick.

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